unverpackt laden

Plastikfrei einkaufen – Tipps & Tricks

Plastikfrei einkaufen im unverpackt laden

Wenn du plastikfrei einkaufen möchtest, ist die erste Anlaufadresse ein gut sortierter Unverpackt Laden. In diesen verzichtet man auf sämtliche Einweg Verpackungen, die es sonst im Einzelhandel zu finden gibt. Hier wird vielmehr auf das Prinzip des Selbstabfüllens gesetzt. 

An den Wänden hängen meist sogenannte “Bulk Bins”, die als Spender genutzt werden. Kleinere Dinge wie etwa Gewürze oder Kräuter kann man aus größeren Gläsern herauslöffeln. Kunden können dann mit eigens mitgebrachten Behältern gerade so viel abfüllen, wie sie benötigen. Wenn du gerade keine Behälter hast, kannst du sie dort meist erwerben oder leihen. Das ganze beschränkt sich nicht nur auf trockene Produkte wie etwa Haferflocken oder Reis. Das Sortiment umfasst meist auch Öle, Essig, Duschgele und vieles mehr.

Ein großer Vorteil des Selbstabfüllens ist, dass du gerade so viel kaufen kannst, wie du benötigst. Das spart nicht nur lästige Verpackungen für kleine Mengeneinheiten, sondern hilft auch dabei, weniger Essen wegschmeißen zu müssen. 

Unverpackt Läden sind leider immer noch eine echte Rarität und eigentlich nur in größeren Städten zu finden. Wer keine Lust hat sich durch längere Listen zu suchen, ist mit einer kurzen Google Suche nach “Unverpackt Laden” meist doch einen Tick schneller. 

unverpackt laden
Quelle: Servus Resi

Plastikfrei einkaufen am Wochenmarkt

Eine weitere Alternative, um unverpackt einzukaufen und auf (Plastik-) Verpackungen zu verzichten ist der Besuch auf dem lokalen Wochenmarkt. Hier kann man nicht nur unverpackt einkaufen, sondern unterstützt zudem die regionalen Produzenten. Meist bieten lokale Erzeuger ihre Produkte in ihren eigenen Hofläden oder auf einem Wochenmarkt an. Auf Plattformen wie mein Bauernhof kann man diese sehr einfach finden. Einfach die Postleitzahl eingeben und du erhältst alle notwendigen Informationen zu regionalen Einkaufsmöglichkeiten in deiner Nähe. Da Wochenmärkte meist regelmäßig stattfinden kann man diese sehr gut in die eigene wöchentliche Einkaufroutine einbauen und so Regionalität fördern.

Plastikfreies einkaufen online

Ein erheblicher Teil einer Ernte bleibt ausschließlich aufgrund seines Aussehens auf dem Feld liegen, wird vernichtet oder zur Energiegewinnung zweckentfremdet. Nicht bei etepetete! Hier erhältst du zwar komisch aussehendes aber genauso leckeres Gemüse direkt nach Hause geliefert. Du bewahrst das Essen vor dem Wegschmeißen und erhältst dein Gemüse sogar plastikfrei nach Hause geliefert – win win!

Plastikfrei Einkaufen Online - Non-food

Das Angebot an plastikfreien Alternativprodukten ist in letzter Zeit spürbar angestiegen. So ist es trotzdem noch schwer, umfassend auf Plastik beim Einkauf zu verzichten, jedoch gibt es mittlerweile im Netz gute Anbieter, die den Einstieg in ein plastikfreien Haushalt erleichtern. Wir haben uns drei Anbieter mal genauer angesehen.

Nicama etwa bietet alles Rund um das Thema Seifen, Shampoos und ähnliches an. Neben super plastikfreien Produkten setzen sie sich zudem für die Säuberung unserer Ozeane ein. Mit jedem gekauftem Nicama Produkt werden 100g Plastikmüll aus dem indischen Ozean gesammelt. Das finden wir klasse.

Waschbär gehört zu den größten Versendern von ökologischen Produkten im deutschsprachigen Raum.
Mit mehr als 30 Jahren sind sie kein Neuling der sich Nachhaltigkeit nur aus Marketing Zwecken auf die Fahnen schreibt. Sie setzen dabei auf ökologische Produkt, faire Arbeitsbedingungen und hohe Qualitätsstandards.

Ultra Green lässt zwar die grüne Farbe auf ihrer Website vermissen, die Produktauswahl im Bereich plastikfreier Kosmetik ist trotzdem überzeugend :). Vom plastikfreien Deo über Zahnpasta bis hin zur ökologischen Rasur ist eigentlich alles dabei, was man im Haushalt so gebrauchen kann.

Regional Einkaufen

Regional einkaufen – Tipps & Tricks

Regional Einkaufen

Regional einkaufen im Hofladen oder Wochenmarkt

Wenn wir an regional einkaufen denken, kommt vermutlich bei jedem sofort ein Bauernhof in den Sinn, bei dem man Obst und Gemüse erntefrisch direkt vom Erzeuger kaufen kann. Damit unterstützt man nicht nur die meist sehr ökologisch arbeitenden lokalen Höfe, sondern vermeidet auch lange Transport- und Kühlungswege der Waren über den Einzelhandel.

Nur wie geht das? Meist bieten lokale Erzeuger ihre Produkte in ihren eigenen Hofläden oder auf einem Wochenmarkt an. Auf Plattformen wie mein Bauernhof kann man diese sehr einfach finden. Einfach Postleitzahl eingeben und du erhältst alle notwendigen Informationen zu regionalen Einkaufsmöglichkeiten in deiner Nähe. Da Wochenmärkte meist regelmäßig stattfinden kann man diese sehr gut in die eigene wöchentliche Einkaufroutine einbauen und so Regionalität fördern.

Regional einkaufen im Supermarkt

Auch im qualitätsbewussten Einzelhandel wie etwa Rewe, Edeka oder Tegut kann man fündig werden. So sind etwa die regionalen Eigenmarken oder Produkte regionaler Anbauverbände durchaus zu empfehlen. Hier geben die Verpackungshinweise meist sehr gut Auskunft darüber, woher die Produkte stammen. Der größte Nachteil hierbei ist jedoch, dass diese sehr oft in Plastik verpackt werden, wodurch ein zero waste Einkauf nur selten umgesetzt werden kann.

Regional Liefern lassen

Ganz bequem regional Einkaufen geht tatsächlich auch. Es gibt einige Bauern in Deutschland, die ihre Gemüse in einer Ökokiste bis vor deine Haustüre bringen. Schau doch mal rein, ob auch ein Bauernhof in deiner Nähe ist. 

Nicht nur regional sondern saisonal

Mit Regionalität ist es jedoch leider nicht immer getan. Ein wichtiger Baustein im bewussten Einkauf ist hier ergänzend das Einkaufen nach Saison. Nahezu kein Lebensmittel ist das ganze Jahr natürlich verfügbar, wodurch diese meist lange gelagert und gekühlt werden müssen. Kauft ihr etwa einen regionalen Apfel im April, so stammt dieser mit höchster Wahrscheinlichkeit aus dem Lager des Bauern. Hierfür muss viel Energie für die Kühlung aufgebracht werden, was die Co2 Bilanz deutlich verschlechtert.

Wie kann man besten saisonal einkaufen? 

Im Netz findet man viele Saisonkalender, die dir zeigen, welche Lebensmittel gerade Saison haben. Diese kann man sehr gut als Richtschnur für den jeden Monat heranziehen und so etwas Abwechslung in den wöchentlichen Einkauf reinbringen. Denn mal ehrlich: Wie schnell kauft man immer wieder das gleiche ein? Des Weiteren gibt es einige nützliche Apps, die dich in deinem bewussteren Einkauf von Lebensmitteln unterstützen, wie etwa der Saisonkalender des Bundeszentrums für Ernährung.

 

regional einkaufen
Tipps und Tricks zum Upcycling

Upcycling – Tipps & Tricks

Upcycling - Tipps und Tricks

Was ist Upcycling?

Beim Upcycling werden scheinbar nutzlose Abfallprodukte in neuwertige Produkte umgewandelt. Dingen, die ihr nicht mehr braucht wird dadurch neues Leben eingehaucht. Dabei ist es egal ob daraus ein Blumentopf, ein Regal, ein Lampenschirm oder eine moderne Skulptur wird.

3 DonT`s beim Upcycling

Neue Dinge Kaputt machen: Es macht wenig Sinn neue Produkte kaputt zu machen um sie in eurem Upcycling Projekt zu verwenden. Das nennt man sonst Basteln :). Der Reiz des Ganzen ist durch Kreativität und etwas Tüftelei tolle Gegenstände zu schaffen. 

Kreisläufe unterbrechen: Für viele Dinge gibt es bereits ausgeklügelte und gut funktionierende Kreislaufwirtschaften. Ein Beispiel hierfür sind Mehrwegflaschen. Belasst diese am besten im Kreislauf und entsorgt sie entsprechend. Es gibt ja immerhin ausreichend Alternativen Müll 🙂

“Dafür bin ich nicht kreativ genug”: Lasst euch nicht unterkriegen wenn euch nicht sofort etwas einfällt oder die Dinge nicht so hinhauen wie erwartet. In jedem steckt ein Tüftler, man muss ihn nur hervorkitzeln. Und wenn einem mal wirklich nichts einfällt, dann liefert das Netz auf Seiten wie Pinterest oder Instagram dutzende Inspirationen. Probiert euch aus!

3 Tipps für Anfänger

Farbe: Mit einem neuen Anstrich kann vielen Dingen ein komplett neuen Charakter gegeben werden. Welche Farbe haben Autoreifen? Schwarz, richtig. Streichst du ihn jetzt weiß oder Blau an, kann daraus plötzlich alles werden. Das gilt so ziemlich für alles. Etwas Farbe hat man meistens immer irgendwo herumliegen, sei es etwas Wandfarbe vom letzten Streichen oder etwas Fingerfarbe von den Kindern. 

Werkzeug: Zögert nicht tief in die Werkzeugkiste zu greifen. Ob eine einfache Schere oder schweres Geschütz, traut euch zu schneiden, sägen, nähen oder kleben was das Zeug hält. Etwas ein bisschen in die Einzelteile zu zerlegen hilft, die Kreativität anzuregen.

Funktionen übertragen: Überlegt euch welche Funktion ein gewisses Ding oder ein Teil davon hat. So hat etwa die Hintertasche einer Jeans den Zweck, Dinge aufzubewahren. Übertragt diese Funktion in andere Situationen und ihr habt ein cooles neues Produkt. Mit etwas Schneiden und Kleben wird so aus einer Jeans ein stylischer Wandhalter (siehe Fotoreihe unten).